Standesamtliche Zeremonie

Standesamtliche Zeremonie

Eheschließung im Standesamt, der Verlauf

Anmeldung zur Eheschließung

Bei der Anmeldung zur Eheschließung haben die zukünftigen Ehepartner grundsätzlich persönlich beim Standesamt zu erscheinen. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.

Sie können sich bei Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung erkundigen, welche Ausnahmen es gibt.

  • Den Antrag auf die Eheschließung müssen Sie ca. 1 bis 2 Monate vor der russischen Hochzeit ( svadba ) stellen. Aber wenn Sie in den warmen Monaten des Jahres (Mai – September) heiraten möchten, sollten Sie den Antrag schon im Januar stellen. Bringen Sie Ihre Personalausweise oder Reisepässe mit.
  • Im Vorfeld der Eheschließung selbst werden zunächst die Personalien des Brautpaares durch den zuständigen Standesbeamten des Standesamtes überprüft.
  • Danach hält der Standesbeamte eine kleine Ansprache zu der anstehenden Trauung. Dabei spielt der Charakter des Beamten eine große Rolle. Er kann die Trauung sehr sachlich vollziehen, oder aber locker herüberbringen.
  • Wenn Sie eine stimmungsvolle Trauung möchten, sollen Sie sich schon im Vorfeld mit dem Beamten des Standesamtes vertraut machen, und entscheiden, ob Sie bei ihm, oder in einem anderen Standesamt getraut werden möchten.
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Unterschrift beim Standesamt

Ein gemeinsamer Familienname

  • Ein wichtiger Punkt bei der Eheschließung ist die Auswahl eines Familiennamens für das Brautpaar. Das Ehepaar kann sich für einen gemeinsamen Familiennamen entscheiden. Dabei steht Ihnen frei, ob sie dafür den Nachnamen der Braut oder den des Bräutigams nutzen wollen. Einer der Partner kann auch beide Namen als Doppelnamen führen. In Deutschland besteht grundsächlich keine Pflicht, einen gemeinsamen Familiennamen zu führen. Beide Partner können auch ihren eigenen Nachnamen behalten. Bezüglich der gemeinsamen Kinder ist zu entscheiden, ob die Kinder den Nachnamen des Vaters oder der Mutter bekommen sollen. Geschwisterkinder erhalten bei der Geburt einen gemeinsamen Familiennamen, ein Doppelname für die Kinder ist nicht erlaubt.
  • Nach der Ansprache werden Braut und Bräutigam nacheinander vom Standesbeamten gefragt, ob sie gewillt sind, die Ehe einzugehen. Nachdem der Bräutigam und die Braut dieses bejaht haben, unterschreibt zuerst die Braut, dann der Bräutigam das Protokoll der Eheschließung mit dem ausgewählten Namen. Danach unterschreiben auch die Trauzeugen das Protokoll der Eheschließung.
  • Dann tauscht das Brautpaar die Ringe aus. Zuerst steckt der Bräutigam den Ehering auf den Ringfinger der Braut an, und dann umgekehrt.
  • Der Standesbeamte unterschreibt die Heiratsurkunde und überreicht die dem Bräutigam. Die Eheleute gratulieren sich mit dem ersten Kuss in ihrer Ehe. Meist dauert die standesamtliche Trauung ca. 20 – 45 Minuten. Das Brautpaar verlässt den Raum als Mann und Frau. Danach gibt es oft einen kleinen Sektempfang.
  • Auf das frisch vermählte Paar warten schon viele Verwandte, Freunde und Bekannte um zu gratulieren.
  • Zum Schluss gehen die Eheleute mit den engsten Verwandten und Freunden zu einem gemeinsamen Essen oder Kaffeetrinken.

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