Omen, Volksglauben

Mi, 29/10/2014 - 13:59
Glauben Hochzeit

Am Hochzeitstag sollte das Brautpaar durch die gleiche Tür hinausgehen

Das Oberhaupt im Haus

Wer von den Brautleuten bei der Trauung den Ehering bis weit an den Finger steckt, der wird das Oberhaupt im Haus.

Die Braut sollte zur und nach der Trauung verschiedene Wege nehmen.

Die Mütter des Brautpaares sind während der kirchlichen Trauung nicht anwesend.

Das Berühren des Hochzeitskleides

Wenn man selbst noch im selben Jahr heiraten möchte, sollte man das Hochzeitskleid der Braut berühren.

Am Tag der Hochzeit verteilt die Braut vor der Kirche Geld an die Armen. So entgeht sie dem Unglück, dass den Leuten, die das Geld nahmen, widerfährt.

Frauen, die sich wünschen schnell zu heiraten, beten am Tag des Heiligen Märtyrers Paraskeva (28. Oktober): " Pjatnica Paraskevi, poschli schenichow poskoree." Was heißt: "Freitag Paraskevi, schick die Männer schneller."

Eine nicht verheiratete Frau muss einen Apfelkern nehmen und den Namen ihres Verehrers nennen und danach den Apfelkern ins Feuer werfen. Wenn sich der Apfelkern aufbläst und knistert, so ist es ein Zeichen der Liebe vom Auserwählten. Wenn der Apfelkern ohne ein Zeichen verbrennt, dann ist der Auserwählte keine Beachtung wert.

Das Unglück wird dem jungen Paar widerfahren, wenn die bevorstehende Heirat am Ende eines Vierteljahres angekündigt wird, jedoch zu Beginn des nächsten Vierteljahres geheiratet wird.

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Volksglauben Hochzeit

Durch die gleiche Tür hinausgehen

Am Hochzeitstag sollte das Brautpaar durch die gleiche Tür hinausgehen, durch die sie auch hineingekommen sind - sonst drohen Ärger und Schwierigkeiten.

Wenn alle Sicherheitsnadeln vom Hochzeitskleid der Braut von einer Frau abgenommen werden, so wird jedes Mädchen, das eine dieser Sicherheitsnadel erhielt, innerhalb eines Jahres heiraten. Wenn jedoch eine Sicherheitsnadel verbogen ist, riskiert das Mädchen, welches die Nadel bekam, als nicht verheiratete Frau zu leben.

Merken Sie sich: eine Sicherheitsnadel aus dem Hochzeitskleid wird von einer Freundin aufbewahrt - was Glück verspricht, und dem Mädchen - eine baldige Heirat.

Eine Trauung nach dem Sonnenuntergang...

verspricht ein Leben ohne Freude, Verlust der Kinder oder frühen Tod.

Das Mädchen, das von der Braut ein Stück Käse erhält bevor sie den Tisch verläßt, wird unter den Freundinnen die nächste Braut sein.

Um dem Bräutigam abzusagen, sollte die Frau ihm ein Messer schenken.

Hochzeitstorte schneiden

Die Braut, die eigenständig ihre Hochzeitstorte schneidet, begibt sich in Gefahr kinderlos zu bleiben. Deshalb schneiden die Brautpaarleute die Hochzeitstorte zusammen.

Wenn der Mann zur Verlobung kommt, sollten seine Socken mit Wasser gewaschen werden. Mit diesem Wasser muss die Verlobte ihre Hände waschen oder seine Spuren zu dem Haus mit einem Besen wegfegen und dabei ein Spruch sagen: "Po twoemu sledu pojdut ko mne sto schenichow". Was heißt: "Deiner Spur werden hundert Männer folgen".

Ein Volksbrauch ist -

sich vor der Hochzeit in der Banja zu waschen - symbolisiert die Reinheit des Ehebettes und Sauberkeit.

Es gibt einen alten Volksglauben, dass die Braut beim Polterabend und vor der Hochzeit weinen muss: "Weine nicht am Tisch, wirst später hinter den Posten weinen", was heißt: während einer unglücklichen Ehe wird die Braut ihre Tränen vergießen.

Beim Polterabend bringt der Bruder der Braut oder ein Junge im Haus des Bräutigams seine Geschenke für die Braut. Derselbe Junge sollte auch die Braut für die Trauung vorbereiten. Bevor es zur Trauung los geht, kann die Braut, die sich wünscht, dass ihre Schwestern schnell heiraten, etwas an der Tischdecke des gedeckten Tisches ziehen.

Wer sich während der Trauung als erster auf den Piedestal begibt, wird in der Familie dominieren.

Von den Ehegatten wird derjenige länger leben, bei dem die Hochzeitskerze länger brennt.

Während der Trauung sollten die Hochzeitskränze von beiden getragen werden, auch wenn sie so schwer sind. Wenn einer der beiden den Hochzeitskranz nicht auf dem Kopf trägt - ist die Ehe ungültig, rechtswidrig und gilt als ein schlechtes Omen unter dem Volk.

Bevor das Brautpaar zum Altar schreitet, legen sie unter der Schwelle ein Schloss ab, und wenn sie die Schwelle überschritten haben, verschließen sie dieses Schloss und werfen den Schlüssel weg. Das Schloss jedoch bewahren Sie für viele Jahre auf - es heißt, dann wird das junge Paar gut leben.

Setzen Sie das junge Paar am Tisch auf ein struppiges Fell - das Leben des jungen Paares wird reichhaltig und frei sein.

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