Liebe und Familie

Liebe und Familie

Was ist Liebe? Liebe ist die Entwicklung der Gefühle...

Die Liebe ohne Leidenschaft und Romantik ist unmöglich

Die meisten Menschen fällt auf diese Frage meistens keine passende Antwort ein. Aber es gibt kaum einen Menschen, der das Wort „Liebe“ nicht wenigstens einmal im Leben nicht gesagt hat.
 

Ein bekanntes Zitat besagt:
Die wahre Liebe ist einem Gespenst ähnlich: Alle reden darüber, aber nur wenige haben sie gesehen.“

Die wahre Bedeutung der Liebe wird durch die heutige Psychologie und Soziologie um einiges besser verständlich gemacht. Die Liebe ist ohne Leidenschaft und Romantik unmöglich, es gibt jedoch oft Leidenschaft ohne Liebe, denn sie kann sehr stark werden, sodass sie alle anderen Gefühle verdrängt. Die Vorstufe der Liebe ist die Verliebtheit. Die Verliebtheit ist ein Gefühl, das glücklich macht, es ist etwas neues, großartiges, mächtiges, aber vor allem ist es ein Zustand, der meist vergänglich ist und die Schwächen und Macken des Partners weit in den Hintergrund treten lässt.

Verliebtsein

Die Liebe ist eine Entwicklung der Gefühle, deswegen ist sie stabil und dauerhaft. Im Gegensatz zur Verliebtheit, wo man alles durch die rosarote Brille sieht und kaum klar denken kann, ist die Liebe weise, die Liebe zum Anderen stärkt das Selbstwertgefühl eines Menschen.
Durch das Verliebtsein, sieht man den Auserwählten in einem völlig anderen Licht. Man ist begeistert von seinem Aussehen, seiner Ausstrahlung, Gestik und Art. Verliebtsein kann sehr oberflächlich sein.

Liebe dagegen sucht die Ähnlichkeit zur eigenen Seele  – also den Seelenverwandten

Um lieben zu können, muss man also emotional entwickelt sein. Man kann sagen, dass die Verliebtheit ein Zustand des Menschen, die Liebe aber das Verhalten zum anderen Menschen ist.
Wenn man wirklich und ernsthaft liebt, steht die geliebte Person im Mittelpunkt aller Lebensgedanken. Die Freude, Probleme und Schmerzen der anderen Person drängen sich in den Vordergrund und schieben die eigenen Probleme und Bedürfnisse in den Hintergrund. Jeder Mensch möchte gerne geliebt werden, aber nicht jeder Mensch kann lieben. Ein Mensch, der nur das Bedürfnis hat, geliebt zu werden, ist selbst nicht fähig tief und ernsthaft zu lieben.
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Liebe mit der Familie teilen

Ihr habt euch beschlossen zu heiraten?

Dann solltet Ihr Euch vorher folgende Fragen stellen:

Kann ich:

  • mich um meinen Liebling sorgen?
  • die Entwicklung und Bereicherung der Gefühle fördern?
  • ihm helfen, mich um ihn kümmern und seine Interessen unterstützen?
  • etwas an mir ändern, damit unsere Liebe aufrecht erhalten bleibt?
  • etwas für die Liebe opfern, wenn es nötig ist?
  • mit ihm zusammen ein schönes Heim für uns und unsere Familie errichten, in dem wir uns wohlfühlen und wo wir uns gerne aufhalten?
  • mit meinem Partner über seine Arbeit reden und interessiere ich mich überhaupt dafür?
  • meine Gedanken, Absichten und Ideen mit ihm austauschen?
  • dieselben Gefühle und Gedanken über Kinder und Erziehung mit ihm teilen?
  • Konflikte mit dem Partner lösen oder streiten wir uns über mehrere Tage?
  • ihm treu sein und er mir auch?
  • mir vorstellen, mein ganzes Leben mit demselben Partner zu verbringen oder denke ich nur bis zur Hochzeit?

Was ist überhaupt Liebe?

Viele Psychologen haben versucht eine passende Antwort auf die Frage „Was ist überhaupt Liebe?“ zu finden. Sie kamen zu unterschiedlichen Antworten.Der weltberühmte Psychologe Erich Fromm unterscheidet in seinem Buch „Die Kunst der Liebe“ fünf Typen der Liebe:

  • Geschwisterliebe
  • Mutterliebe
  • erotische Liebe
  • Selbstliebe
  • Liebe zu Gott
Der russische Wissenschaftler I. Setschenow hat drei Phasen in der Entwicklung der Liebe unterschieden:
  • platonische Liebe
  • Besitzergreifende Liebe
  • Gewohnheitsliebe

Eheschließung aus Liebe

Im 20. Jrh. ist die Eheschließung aus Liebe angesehener geworden als die Vernunftheirat. Auch heute geben 90% Prozent der jungen Ehepaare Liebe als Hauptgrund der Hochzeit an. Wenn man aus Liebe heiratet und sich versteht und respektiert, wird die Liebe im Laufe der Jahre immer stärker. Silber- und Goldhochzeiten beweisen, dass ein langjähriger, fester Verband zwischen Mann und Frau möglich ist.

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